baiersbronn.de
DRUCKVERSION
zur Suche
zur Navigation
zum Inhalt
zum Seitenfuß

Märthesweierdamm wurde geprüft, keine akute Gefahr erkennbar

Richtigstellung: Der Märthesweier gehört nicht dem Landkreis, sondern dem Land Baden-Württemberg, er wird durch die Forstdirektion beim Regierungspräsidium Tübingen verwaltet.

Obwohl die Fachingenieure beim Ortstermin am Dienstagabend einvernehmlich zur Einschätzung kamen, dass hinsichtlich der Standfestigkeit des Märthesweier-Damms keine unmittelbare Gefahr bestehe, wurde beschlossen, zur Entlastung des Damms den Wasserstand zu senken. Dazu sollten die im sogenannten Mönch befindlichen Staubretter gezogen werden, was aber wegen des hohen Wasserdrucks nicht möglich war. Deshalb hat am Mittwoch die Feuerwehr Baiersbronn mit dem Abpumpen des Wassers aus dem Weiher begonnen, diese wurde ab dem Nachmittag vom THW unterstützt. Dadurch wurde der Wasserspiegel um 2,5 Meter abgesenkt.

Seither wurde der Weiher mehrmals täglich auf mögliche Anzeichen von Undichtigkeiten kontrolliert, dies konnte nicht festgestellt werden.

Am Donnerstagnachmittag hat ein weiterer Ortstermin mit einem inzwischen vom Land beauftragten Fachingenieurs-Büro stattgefunden. Dieses wird in den nächsten Tagen eine Gefährdungsbeurteilung erstellen, welche Auskunft über eventuell zu veranlassende Schritte geben wird.

Durch die Niederschläge der vergangenen Tage und die Schneeschmelze wird sich der Wasserstand wieder erhöhen, was zur Folge hat, dass voraussichtlich im Laufe der Nacht zum Freitag die Hochwasserentlastung des Sees wieder anspringen wird, indem der See wieder überläuft. Dies ist jedoch baulich so vorgesehen und allein der aktuellen Niederschlagssituation geschuldet.

Nach Einschätzung sämtlicher Experten, die sich in den vergangenen drei Tagen vor Ort ein Bild vom Zustand des Dammes machen konnten, besteht keine akute Gefahr eines Dammbruchs oder von Undichtigkeiten.

 
Zurück
Letzte Änderung: 07.12.2017 / 10:54 Uhr
Ausgedruckt am 25.05.2018 / 22:11