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26.03.2014

Bürgerworkshop "Der e-mobile Gemeindebus Baiersbronn"

Am Donnerstag, 10. April 2014 um 19.00 Uhr lädt die Gemeinde Baiersbronn Anwohner aller Wohngebiete zum Bürgerworkshop in den Rosensaal am Rosenplatz in Baiersbronn ein. Thema: Der e-mobile Gemeindebus Baiersbronn.

Wie in den meisten Flächenkommunen fehlt es auch in Baiersbronn zunehmend an zureichender öffentlicher Verkehrsanbindung zu den wichtigen Versorgungseinrichtungen. Nur eines von zahlreichen Beispielen ist der Gang zum Arzt. Vor allem für ältere Patienten ist das Ärztehaus im Unterdorf ohne Hilfe nicht erreichbar, die nächsten Haltestellen sind zum Teil mehrere Kilometer vom eigenen Wohnhaus entfernt. Und auch die täglichen Einkäufe sind ohne eigenes Fahrzeug für viele Bürger nicht mehr zu erledigen. Abhilfe soll ein Gemeindebus schaffen, mit dessen Hilfe die Mobilitätslücken schon ab dem Sommer geschlossen werden könnten. Das Besondere am Baiersbronner Gemeindebus: Er fährt elektrisch.

„Bevor dieser aber fährt, ist es wichtig, dass wir die Wünsche und Anforderungen der Bürger so genau wie möglich kennen lernen“, so Bürgermeister Michael Ruf. Im Bürgerworkshop sollen deshalb die aktuellen Bedarfe und Engpässe zur Sprache kommen: Wer braucht den Gemeindebus, welche Lücken kann er schließen, welche Wünsche können durch ihn erfüllt werden und welche nicht? Wichtig sei auch die Frage, zu welchen Zeiten der Gemeindebus besonders gebraucht wird. Bürgermeister Ruf: „Ein Gemeindebus ist zwar kein Wunschkonzert. Aber je mehr wir über die Mobilitätsbedürfnisse der betroffenen Gemeindemitglieder wissen, umso besser lässt sich der Einsatz des Gemeindebusses von Anfang an planen.“ Deshalb seien auch Gemeindemitglieder, die am 10. April nicht beim Bürgerworkshop dabei sein können, eingeladen, ihre Bedürfnisse und Engpässe per Brief oder Mail der Gemeinde mitzuteilen. Bürgermeister Ruf: „Einfach einen Brief oder Mail schicken mit dem Betreff ‚e-mobiler Gemeindebus‘ “.

Gefördert wird der Einsatz des Gemeindebusses vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Im Rahmen eines kommunalen Wettbewerbs hatte die Gemeinde im April 2013 den Zuschlag für die Förderung erhalten. In die Diskussionen um die Konzeption zur Verwendung der Fördergelder war auch der Gemeinderat eingebunden. So entstanden bereits im Vorfeld erste Ideen und Vorschläge für den Einsatz des Gemeindebusses. Auch diese sollen beim Bürgerworkshop am 10. April zur Sprache kommen und gemeinsam diskutiert werden.

Die Initiative Zukunftsmobilität
Die Initiative Zukunftsmobilität, Trossingen, ist das Kompetenz- und Beratungsnetzwerk für die Entwicklung und Umsetzung innovativer Mobilitätsprojekte. Auf Basis eines standardisierten Beratungs- und Dienstleistungskonzepts begleiten wir Kommunen, Energieversorger, Tourismusorganisationen und Unternehmen auf ihrem Weg in die Zukunft der Mobilität.
Die Initiative Zukunftsmobilität versteht Mobilität als ein zentrales Leistungselement im Wirtschaftskreislauf, das zunehmend Bedeutung als Standortfaktor im Wettbewerb von Kommunen und Regionen gewinnt. Gleichzeitig stellt Mobilität für die Initiative Zukunftsmobilität ein Bindeglied zwischen den Menschen und Unternehmen, Organisationen sowie der öffentlichen Verwaltung dar. Zukunftsmobilitätsprojekte stellen daher den Mobilitätsbedarf der Menschen in den Vordergrund und schaffen wirtschaftlich, ökologisch und gesellschaftlich wegweisende Mobilitätsangebote.

Pressekontakt
Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Christian Klaiber
Initiative Zukunftsmobilität
Hohnerareal Bau V
Hohnerstraße 4/1
78647 Trossingen
Tel.: +49 74 25 . 94 00 79-20
Fax: +49 74 25 . 94 00 79-9
Mail: info@zukunftsmobilitaet.de
www.zukunftsmobilitaet.de

 
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Letzte Änderung: 16.03.2020 / 15:45 Uhr
Ausgedruckt am 03.06.2020 / 14:38