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Auslichten von Büschen, Hecken, Sträuchern und Bäumen

Vor allem im Interesse der Verkehrssicherheit, aber auch zur Vermeidung von Schadensersatzansprüchen werden die Grundstückseigentümer, Besitzer und Nutzungsberechtigten dringend gebeten, ihre Hecken, Sträucher und Bäume, deren Äste und Zweige in den Straßen- und Gehwegraum hineinragen und auch Straßenlampen beeinträchtigen, zurück zu schneiden.

Dabei müssen folgende Lichträume frei bleiben: 4,50 m über der gesamten Fahrbahn, 2,30 m über Fußwegen, 2,50 m über Radwege und 4,00 m über die jeweils 0,50 m breiten Geländestreifen an den Fahrbahnrändern anschließen.

Auch für Feldwege gilt, dass von den Anliegern die Hecken, Sträucher und Bäume zurückzuschneiden sind und die notwendigen Lichträume freigehalten werden, damit landwirtschaftliche Fahrzeuge ohne Behinderung verkehren können.

Die Auslichtungen sind grundsätzlich so vorzunehmen, dass Teile der Bäume und Sträucher auch dann nicht in das o.a. Lichtraumprofil hineinragen, wenn sie durch Schneelast, Belaubung oder Fruchtbehang ihre Lage verändern.

Verkehrszeichen und Wegweiser sowie Straßenlampen sind so freizuschneiden, dass sie auch in der neuen Vegetationsperiode nicht sofort wieder verdeckt werden.

Umsturzgefährdete Bäume bzw. dürres Geäst, von dem eine Gefährdung der Verkehrsteilnehmer ausgehen kann, sind zu entfernen. Auf die Haftung der Eigentümer bei einem Schaden wird ausdrücklich hingewiesen.

Hecken, Sträucher und Bäume, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigen, können ganzjährig zurück geschnitten werden; ebenfalls dürfen Bäume auf gärtnerisch genutzten Grundstücken (darunter fallen alle Hausgärten im Innenbereich, Friedhöfe, Parkanlagen usw.), das ganze Jahr über beseitigt werden. Die artenschutzrechtlichen Bestimmungen sind dabei auch künftig einzuhalten. Es wird empfohlen, die Beseitigung von Bäumen auch weiterhin im Rahmen der schon bisher und auch künftig geltenden Fristen durchzuführen. Fällungen sind grundsätzlich auch weiterhin nur vom 01. Oktober bis 28. Februar zulässig!

Ebenso sind auch Auslichtungen von Sträuchern und Hecken und auch Fällungen von überalterten Bäumen an Gewässern vorzunehmen. In diesen Fällen wird dringend empfohlen, vorher Kontakt mit dem Gemeindebauamt, Sachgebiet Tiefbau, aufzunehmen.

Die Grundstückseigentümer, Besitzer und Nutzungsberechtigten werden gebeten, die Auslichtungen vorzunehmen. Bei Versäumnissen und ergebnisloser Anmahnung kann die Gemeindeverwaltung die Auslichtung über eine Ersatzvornahme auf Kosten des Beseitigungspflichtigen (Eigentümer, Besitzer, Nutzungsberechtigter) durchführen.

Die Entsorgung des Schnittgutes kann in kleineren, haushaltsüblichen Mengen bei den Recyclinghöfen, ansonsten auf der Deponie Bengelbruck zu den jeweiligen Öffnungszeiten unentgeltlich erfolgen.

Ordnungsamt

 
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Letzte Änderung: 26.03.2008 / 10:57 Uhr
Ausgedruckt am 23.09.2018 / 16:15