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Klosterreichenbach

Die Geschichte der Ortschaft Klosterreichenbach wurde maßgeblich durch das Kloster Reichenbach bestimmt, jenem Kloster, das die ältesten schriftlichen Nachweise für eine Besiedlung der Baiersbronner Gemarkung liefert.

1082
Bern der Ältere schenkt sein Gut Reichenbach dem Kloster Hirsau (bei
Calw). Abt Wilhelm von Hirsau beurkundet die Stiftung und sendet Mönche zur Gründung eines Klosters nach Reichenbach

1085
Kirchweihe durch Bischof Gebhard

1095
Pabst Urban bestätigt die Zugehörigkeit des Priorats zu Hirsau

1180 - 1300
Bauliche Erweiterungen und Vollendung der Klosteranlage

1289
Vom Pfalzgrafen zu Tübingen erhält das Kloster die Siedlung Heselbach geschenkt. Die Heselbacher müssen fortan kleinere Frondienste an das Kloster leisten.

1432
Hirsau kommt unter die Schirmherrschaft von Württemberg.

1531
Nachdem es in Reichenbach keine Mönche mehr gibt, wird Prior Wenzel mit vier Mönchen aus Hirsau nach Reichenbach geschickt.

1531 - 1581
Unter Prior Wenzel kommt das Kloster zu neuer Blüte.

1585
Durch die Bestellung eines lateinischen Schulmeisters wird eine Volksschule geschaffen.

1595
Auf Befehl Herzog Friedrichs I. wird das Kloster geräumt; der Prior wird zur Flucht gezwungen. Reichenbach wird dadurch ein reformierter Ort, allerdings fast ohne Bürger (ca. 40 Einwohner).

1605
Das neu geschaffene Klosteramt erhält für 200 Jahre Sitz und Stimmrecht im Württembergischen Landtag.

1618 -1648
Die Wirren des Dreißigjährigen Krieges und die Folgen der Pest bestimmen die Dorfgeschichte der folgenden Jahre.

1620 - 1651
Durch den Verkauf von klostereigenen Grundstücken und Gebäuden (Klostermühle, Meierhöfe) wird die Ansiedlung von Bürgern stark gefördert.

1754
Wegen drohenden Einsturzes müssen die markanten Türme des Klosters abgerissen werden.

1796
Reichenbach hat jetzt ca. 300 Einwohner. 100 Jahre später werden es schon 750 Einwohner sein.

1807
Das Klosteramt Reichenbach wird aufgehoben, der erste Schultheiß wird gewählt und Reichenbach wird selbständige Gemeinde des Oberamtes Freudenstadt.

1864
Erwerb des Rathauses

1894 - 1895
Die Klosterkirche wird renoviert. Die 1754 abgetragenen Türme werden wieder aufgebaut.

1897
Aus postalischen Gründen erhält Reichenbach den Zusatz "Kloster". Klosterreichenbach entsteht.

1935
Heselbach wird offiziell zu Klosterreichenbach eingemeindet.

1974-1975
Die Murgtalgemeinden Klosterreichenbach, Huzenbach und Schönmünzach-Schwarzenberg schließen sich der Gesamtgemeinde Baiersbronn an.

 

Von Mönchen und Lehensbauern - der Erlebnispfad Nr. 4

Auf dem Erlebnispfad Nr. 4, "Von Mönchen und Lehensbauern" können Sie lebhaft die Geschichte von Klosterreichenbach erfahren.
Weitere Informationen, sowie die Broschüre: "Von Mönchen und Lehensbauern" - Die Beschreibung des Erlebnispfades Nr. 4 - erhalten Sie bei der Baiersbronn Touristik, sowie bei allen Rathäusern und Ortschaftsverwaltungen der Gemeinde Baiersbronn.

 

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Sie erhalten es zum Preis von 10,00 bei:

Burkard Buch & Kunst
Freudenstädter Straße 12
72270 Baiersbronn
Tel.: 07442/81350

Gemeindeverwaltung Baiersbronn
Oberdofstraße 46
72270 Baiersbronn
Tel.: 07442/8421-0
E-Mail: info@gemeindebaiersbronn.de

Ein Versand durch die Gemeindeverwaltung erfolgt zuzüglich den aktuellen Portogebühren der Deutschen Post AG.

 

Der direkte Weg

Von Mönchen und Lehensbauern

Der Erlebnispfad Nr. 4

Letzte Änderung: 26.08.2008 / 08:26 Uhr
Ausgedruckt am 08.12.2016 / 04:56